Weimar, eine schöne Stadt … nur, dass wir keine Zeit hatten, sie uns anzusehen.

Der TSV Lindenberg war am Freitag mit 6 Kämpferinnen und Kämpfern angereist. Vom Ablauf her ist inzwischen alles schon Standard und Routine: zuerst zur Halle, die Kämpfer wiegen, dann in die Gaststätte zum Abendessen.
Cindy Machineck, unsere Quartiermeisterin, hatte wieder das Hotel mit Spa-Bereich gebucht. Tolle Sache – die Kids waren baden und wir in der Sauna.

Die Weimaraner nutzten in diesem Jahr eine andere Halle, in der für drei Wettkampfflächen Platz war. Zunächst gingen die Jüngsten (Altersklasse unter 8 - u8) in der Gewichtsklasse bis 29 kg an den Start: Leon Franke und Nico Miersch. Sie waren drei Kämpfer im Pool, hatten also je 2 Kämpfe zu bestreiten. Leon war der Kleinste und Jüngste der Riege. Er strengte sich diesmal sehr an und konnte besonders im Part 1 schon gut mithalten. Allerdings hatte er keine wirkliche Chance in den Parts 2 und 3 - so verlor er beide Kämpfe - Bronze für ihn.

Nico hatte ja schon gegen Leon gewonnen und stellte sich dem Dritten im Pool. Mit guten Atemis, einem gelungenen Wurf und besser gewordenen Festhalten bezwang er seinen fast ebenbürtigen Gegner und holte sich das ersehnte Gold. Danach war Rouven Franke (u10 bis 30 kg) aufgerufen. Sein Pool enthielt 5 Kämpfer, also vier Gegner. Rouven kämpfte in routiniert präziser Manier, holte sich viele Punkte im Part 1, setzte Würfe an, die in gute Festhalten mündeten und bezwang damit zwei seiner Kontrahenten vorzeitig. Aber auch andere Athleten sind gut. So traf er auch auf einen ebenbürtigen Gegner, der ihn überaus knapp schlug. Dem letztlichen Sieger war Rouven noch nicht gewachsen. Damit reichte es diesmal nur für Bronze.

Celina Schneider (u14-Kämpferin) gelang es diesmal nicht, die volle Konzentration auf ihre einzige Gegnerin zu fokussieren. Sie verlor beide Kämpfe – damit also Silber. In der u16 (bis 63 kg) gab es für Leoni Miersch ebenfalls lediglich eine Gegnerin. Beide kannten sich bereits aus vorherigen Begegnungen. Auch Leoni, die wirklich sehr gut aufgestellt war und im Part 1 ausgezeichnet punktete, konnte die beiden sehr spannenden Kämpfe trotzdem leider nicht siegreich gestalten, ebenfalls Silber für sie. Eine tolle Leistung!

Als letzte war Marlene Machineck (u18 bis 48 kg) aufgerufen. Ihr musste, wie so oft, eine Gegnerin „organisiert“ werden, da es keine Kämpferin in ihrer Kategorie gab. Sie trat deshalb eine Gewichtsklasse höher (bis 52 kg) an. Im ersten Part waren beide Kämpferinnen gleich stark, nur im Part 2 (Judo) kam Marlene mit ihrer Kontrahentin nicht zurecht. Sie wurde ein ums andere Mal im Wurfbereich überwunden und entkam den folgenden Festhalten nicht. Auch für Marlene also Silber.

Alles in Allem zeigten unsere Athleten gute Leistungen und wurden jeder mit einer Medaille belohnt.

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